Vegane Kochkurse 2015

Mittlerweile gibt es ein richtig gutes Angebot an vagenen Kochkursen. Lustigerweise habe ich die meisten in Köln gefunden. Ich hätte jetzt eher mit Berlin gerechnet.

KörnerSchaut mal hier:

Berlin:

Raw food oder Gourmet-Menü? Verschiedene Kochkurse im Veganz – klingt toll: laufend Termine

Hamburg:

Tapas, Vegane Starter oder Food Fotographie im Veganz – das wird sich lohnen : laufend Termine

Das vegane Programm zum Ausprobieren, Ein- oder Umsteigen über Hey-Events im Veganz am 27.06. und 25.07. 

Köln:

Soul-Food im Speisekomplott : 14.03.2015

Ayurvedisch kochen, Frühlingsmenü oder Tofu-Küche im  Biogourmetclub : laufend Termine

Wunderbare Menüs im Vier Jahreszeiten: 19.04.2015, 17.05.2015,

Veganes 3-Gang-Menü ohne Schnickschnack im Deutzer Loft am 05.09., 15.00 Uhr 

München:

Vegane Bäckerei im Wöllsteins: laufend Termine

Im „Koch dich glücklich“ finden die Kochkurse des Veganz statt: 05.03.2015

Kochkurse für vielerlei Anlässe bei Sebastian Copien: laufend Termine

Surdham’s kreative Küche im ‚Koch dich glücklich‚ mit laufenden Terminen

Münster:

Vegane Grundlagen im ArtCuisine : laufend Termine

Wuppertal:

Volker Mehl : laufend Termine für Ayurvedische Kochkurse

Vegane Grundlagen in tollem Menü im Genusskunst : 20.03.2015 

Vegane Alltagsküche leicht gemacht mit Daniela Noia 

Nachtrag

Freiburg: Im März, April und im Juni gibt es verschiedene Themenkurse in Freiburg: http://www.cook-and-live.de/vegane-kurse/ – Hinweis von Herr und Frau Lieblingsmahl 

 Falls ihr weitere Kurse kennt, wäre es schön, wenn ihr sie in die Kommentare schreiben würdet. DANKE!

Veganer Kochkurs ‚Soul Cooking‘ in #Köln bei Speisekomplott

Ich möchte euch auf den veganen Kochkurs ‚Soul Cooking‚ am 14.03. in Köln aufmerksam machen. Durchgeführt wird er von Friederike Woydich von Speisekomplott. Ich habe mein Geburtstagsmenü mit ihr zusammen gekocht und kann sie euch deshalb wärmstens empfehlen. Bei Speisekomplott geht es um gesunde & genussreiche Ernährung und Kochkurse für Leib & Seele. Das klingt doch wirklich gut!

Neben viel Spaß beim Kochen und leckerem Essen werdet ihr sicher auch einiges an Wissen mitnehmen können.

Zielgruppe: Menschen von 16 – … :

  • die Spass am Kochen haben oder ihn wieder entdecken möchten
  • die an praktischen, schnellen und kreativen Rezepten interessiert sind & gerne immer wieder mal was neues ausprobieren
  • die anfangen vegan zu kochen und wertvolles Grundwissen zu veganen Produkten und veganer Ernährung suchen
  • die bereits vegan essen, aber nicht sicher sind, wie sie vegane Lebensmittel für ihre langfristige Gesundheit gut miteinander kombinieren
  • die veganes Essen immer mal wieder in ihren Speiseplan integrieren wollen
  • die ihre Ess- und Kochgewohnheiten zugunsten ihrer Gesundheit, der Umwelt und/oder dem Gedanken der Nachahltigkeit verändern möchten
  • die gerne neue, interessante Menschen kennenlernen
  • die gerne in einer kleinen Gruppe zusammen sind, gutes Ambiente geniessen und in Gemeinschaft mit viel Spass und guter Laune kochen

Also wenn ihr euch in der Zielgruppenbeschreibung wiederfindet, lohnt sich ganz bestimmt ein Blick in den Terminkalender 🙂

Vision & Strategie der Albert-Schweitzer Stiftung @SchweitzerTiere

Mit Vision und Strategie der Albert-Schweitzer Stiftung kann ich mich voll und ganz identifizieren.

Die Vision als langfristige Planung ist klar beschrieben: Es wird die Abschaffung der Massentierhaltung, die Beendigung der Ausbeutung von Tieren, sowie die weitere Etablierung einer veganen Lebensweise angestrebt.

Für die kürzeren Zeiträume werden strategische Schwerpunkte mit erreichbar erscheinenden Zielen formuliert. Das finde ich sehr sinnvoll und die Erfolge der Stiftung in der Vergangenheit (beispielsweise zur Abschaffung des Verkaufs von Käfigeiern im Einzelhandel) geben diesem Vorgehen recht.

Vielen Dank an das engagierte Team der ASS für ihren unermütlichen Einsatz und ihr wohlüberlegtes und gut organisiertes Engagement!!

Schaut mal vorbei bei den ‚SchweitzerTieren‚. Vielleicht gefällt euch ihre Arbeit auch so gut wie mir und ihr möchtet sie ebenfalls unterstützen.

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Kalenderbild der ASS, Foto von Rob & Jessie Stankey

‚Liebster Award‘ – auch GoVeggieGoGreen wurde nominiert :)

Ich freue mich sehr, dass GoVeggieGoGreen von Jasmin von GoVeg für Liebster Award nominiert wurde. Dankeschön!! 🙂

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Der Liebster Award dient dazu, kleine Blogs bekannter zu machen. Das sind die Regeln für die Teilnahme:

  1. beantworte die 11 Fragen der Person, die dich nominiert hat
  2. verlinke die Person, die dich nominiert hat
  3. nominiere deinerseits Blogs, die weniger als 200 Follower haben
  4. stelle diesen Personen, 11 neue Fragen

 

Hier sind die Fragen von Jasmin und meine Antworten:

1. Seid wann bist Du vegan/vegetarisch?

Ich bin seit 2011 vegetarisch und seit Januar 2012 vegan.

2. Was ist Dein Lieblingsrestaurant und wo ist es?

Mein Lieblingsrestaurant, auch wenn ich es nicht allzuoft besuchen kann, ist z.Z. das Kopps in Berlin. In Köln gehe ich am liebsten ins Ecco.

3. Was ist Deine liebste Süßigkeit?

Meine liebste Süßigkeit sind die Schoko-Trüffel ‚Truffettes de France’ – Arôme Caramel (hier findet ihr ein Bild) oberjummy!!

4. Was magst Du gar nicht essen?

Wirsing und Rosenkohl. Obwohl sehr gesund, schmecken mit diesen beiden Kohlarten gar nicht. Schade eigentlich.

5. Welches ist Dein Lieblings-Kochbuch?

Das ist schwer zu beantworten, weil es so viele tolle vegane Kochbücher gibt. Aber z.Z. finde ich Attila’s Kochbücher und vor allem die passende App dazu super.

6. In welchem Land hast Du bisher am Besten gegessen?

Aus Sicht einer Vagerin muss ich hier „Deutschland“ antworten. Ansonsten hätte ich wohl Italien geantwortet. Und ich war als Vaganerin auch noch nicht in USA – das hole ich dieses Jahr nach – YES! Bin gespannt auf die Restaurants dort. England fehlt mir hier auch noch. Ich hätte früher nie gedacht, dass gerade diese beiden Länder mich kulinarisch locken würden :-).

7. Warst Du letztes Jahr auf Reisen? Wenn ja, wo?

Auf Sylt und in Brasilien. Beide haben mich sehr positiv mit ihrem vegenen Angebot überrascht – z.B. mit 60 vegetarischen/veganen Restaurant alleine in Sao Paulo! Hier habe ich darüber berichtet. Und auch auf Sylt waren wir dieses Jahr überrascht, weil wir im letzten Jahr noch fast gar kein veganes Angebot gefunden haben. Schau mal hier, es lohnt sich ein Besuch.

8. Welche Reise planst Du als nächstes?

Im Februar fahren wir  (mein Geburtstagsgeschenk 🙂 ) 3 Tage auf vegane Schlemmereien nach Berlin – juhu.

9. Wo möchtest Du auf jeden Fall noch hin?

Ich würde sehr gerne für einige Wochen nach Neuseeland reisen. Diese unglaubliche landschaftliche Schönheit und Vielfalt reizen mich sehr.

10. Wo möchtest Du auf keinen Fall nochmal hin?

Ehrlich gesagt, war ich noch nirgends wo ich so ganz vehement nicht mehr hin möchte.

11. Was sind Deine Wünsche für 2015?

Ich wünsche mir, dass ich mit meinen diversen Aktivitäten meine Mitmenschen zum Nachdenken und evtl. sogar zum Umdenken bezüglich ihrer Essgewohnheiten bringen kann.

 

Folgende Blogs möchte ich gerne nominieren:

 

Und hier meine 11 Fragen:

  • Warum hast du dein Blog gestartet?
  • Was wäre dein Vorschlag für ein veganes (oder vegetarisches) Frühlings-Menü für Freunde?
  • Was tust du außer bloggen?
  • Was ist dein liebstes Lieblingsgericht?
  • Welches ist dein tollstes Kochbuch?
  • Welches Thema liegt dir besonders am Herzen?
  • Pflanzt du Essbares selber an?
  • Hast du schonmal an Foodsharing Aktionen teilgenommen?
  • Mit welcher Kamera machst du die Fotos für dein Blog?
  • Lesen deine Freunde, Familie und Bekannte dein Blog?
  • Versuchst du Nachhaltig zu leben? Wenn ja, wie klappt das im Alltag?

Ich freue mich auf eure Antworten.

Im Juli heißt es ‚regional – saisonal – lokal‘

Letzten Monat haben wir im Rahmen der Nachhaltigkeits-Challenge von Finding Sustainia kein Zeug‘ gekauft. Kein Zeug sollte heißen, keine Konsumgüter – Nahrungs- und Verbrauchsmittel ausgenommen. Es sollte stattdessen getauscht, repariert oder geliehen werden. Und es war regelrecht entspannend, einfach mal keine Ausschau nach einer neuen Hose, Tasche oder Jacke zu halten (oder halten zu müssen?) und cool, dass ich das Kabel vom Rasenmäher selbst reparieren konnte.

Diesen Monat haben wir ‚die Aufgabe‘ einer regionalen Versorgung. Das klingt erstmal einfach. Aber mit Obst und Gemüse ist es nicht ganz getan. Wir brauchen auch Öl, Getreide, Hülsenfrüchte und einige Dinge mehr, die nicht ganz so einfach in der Region zu erhalten sind. Die Meyer haben dazu einen tollen Auftaktpost geschrieben. Danke Santa und Anna, ihr seit sehr inspirierend und motivierend.

Also ist die Challenge doch wieder eine kleine Herausforderung, in der neue Bezugsquellen und Alternativen gefunden werden müssen.

Zum Auftackt hatten wir am Sonntag im MioMatto in Berlin ein super köstliches veganes ‚Regio‘-Menü

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Yummy – das war der richtige Einstieg in den Regio-Monat. Björn Moschinsky zeigt, welch tolles Gourmet Menü man mit regionalen Produkten zaubern kann.

Und Wilma bekam die größte Möhre aller Zeiten, serviert auf feinem Teller mit Blüten umlegt (bin etwas unsicher, ob sie das wirklich gewürdigt hat) 🙂

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Meine Notizen für die Versorgung in und um Köln:

regionale Landprodukte
Getreide
Biohof in Werl
– Ökomarkt Köln: Mittwochs Rudolphplatz, Dienstags und Freitags Severinskirchplatz
biohof Bursch
Ida Gemüsekiste
http://www.lecker-regional.de

#Nachhaltigkeit #Minimalismus #Vegan #Spass

Veggietag in der DEG schon Tradition

Seit 2 Jahren gibt es im Betriebscasino der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft in Köln Donnerstags ausschließlich vegetarische Speisen. Hier habe ich bereits darüber berichtet.

Was bedeutet ein wöchentlicher Veggietag für die Mitarbeiter in der Küche?

Darüber habe ich mit dem stellvertretenden Küchenchef Michael Krüger gesprochen, der den Veggietag von Anfang an unterstützt hat:

2 Jahre Veggietag in der DEG. Ist Veggie an Donnerstagen für Mitarbeiter und Küche zur Normalität geworden?
Für 95% der KollegInnen schon. Es gibt zwar nach wie vor einige, die den Veggietag kritisch sehen und sich durch den „erzwungenen“ Fleischverzicht bevormundet fühlen, aber der Großteil der Mitarbeiter findet den Veggietag gut.

Wie viele Essen werden Mittags – vegetarisch und nicht-vegetarisch – ausgegeben?
Pro Tag werden insgesamt 340-360 Essen ausgegeben, davon durchschnittlich ca. 230 Fleisch-/Fisch-, 100 vegetarische Gerichte und 20-30 Salatteller. An Veggietagen liegen wir etwas darunter, da werden insgesamt ca. 280 Essen ausgegeben. Es hängt aber auch stark vom jeweiligen Gericht ab. z.B. geht „die Nudel“ in der DEG immer. Attraktiv angerichtet mit leckerem Pesto, geschmolzenen Tomaten und frisch gehobeltem Parmesan – da kannst du ein Steak neben legen, das würde 1:1 gehen.

Wie kommt der Veggietag in der Küche an? Bringt das Mehrarbeit mit sich? Ist das vegetarische Kochen schwieriger für euch?
Grundsätzlich gut, teilweise aber auch mit gemischten Gefühlen. Weil es nicht einfach ist, sich immer wieder etwas Neues einfallen zu lassen. Außerdem haben die Händler für den Gastrobereich noch nicht die große Bandbreite an Produkten im Angebot, wie man das vom privaten Einkauf kennt. Ich würde mich freuen, wenn es hier ein größeres Angebot geben würde. Bei einem Unternehmen habe ich z.B. vegetarische Produkte angefragt und die wollten eine Vorauszahlung haben. Das ist für uns unüblich und ich glaube, die entsprechenden Lieferanten sind hier noch nicht auf den Gastrobetrieb eingestellt.

Wir haben gerade allerdings einen neuen Händler aufgetan, der auf die Cerealien-Schiene geht und auch Milchersatzprodukte in größeren Gebinden anbietet – das werden wir jetzt mal ausprobieren.

Für die KollegInnen in der Küche ist das vegetarische Kochen durchaus etwas schwieriger oder sagen wir aufwändiger. Es ist z.B. einfacher ein Stück Fleisch als einen Veggie-Bratling zu braten. Da muss man die Inhaltsstoffe berücksichtigen, ob sie beispielsweise empfindlich gegen Hitze sind und evtl. schnell anbrennen oder austrocknen. D.h. wir probieren das vorher aus. Wir machen die Grundmasse fertig und bereiten eine Probe zu. Es steckt daher etwas mehr Aufwand dahinter. Insgesamt hält es sich aber im Rahmen.

Oft wird kritisiert, dass die vegetarische Küche teurer ist. Kannst du das bestätigen?
Dazu muss man sagen, dass wir einen großen Anteil unserer Produkte in Bio-Qualität einkaufen. Bei einem hohen Gemüseanteil geht die Kalkulation im Sommer gut auf. Im Winter ist das naturbedingt etwas schwieriger, da ist Gemüse einfach teurer. Wir könnten dann natürlich auf konventionelle Produkte zurückgreifen, das wollen wir aber nicht – auch oder gerade am Veggietag nicht. Insgesamt geht die Kalkulation auf – mit Bio und Veggietag.

Ein Veggietag gilt durch die Reduzierung des Fleischkonsums als klimafreundlich und gesund. Es gibt in unserem Casino täglich frische Salate, Gemüse und auch Getreideprodukte. Spielt die gesunde Ernährung neben dem kulinarischen Genuss eine besondere Rolle in der DEG?
Ja, absolut. Wobei es auch hier wieder die berühmten Ausnahmen gibt. Man kann auch bei uns Salat und Gemüse weglassen 🙂 und diese persönliche Entscheidung können und wollen wir auch keinem abnehmen. Aber die meisten Mitarbeiter sind an einer gesunden Ernährung interessiert und wir ermöglichen das ja auch mit unserem Angebot. Ich habe mich für den Veggietag eingesetzt und finde es schade, dass man bei einigen immer noch auf Widerstand stößt. Rational ist das nicht begründet, denn man muss (bzw. sollte) nicht jeden Tag Fleisch essen.

Ein großes Problem weltweit ist auch die Tatsache, dass Nahrungsmittel weggeworfen werden. In der DEG stelle ich fest, dass Übriggebliebenes am nächsten Tag in Salaten und Suppen kreativ weiterverwertet wird. Das klingt nach einem guten Konzept. Geht das so auf?
Geht absolut auf. Man muss natürlich immer noch die HACCP Richtlinie im Auge behalten und das haben wir. Das ist die Gefahren-Analyse kritischer Kontrollpunkte. Man darf z.B. gekochten Reis am nächsten Tag nicht mehr verarbeiten, weil die Gefahr von Keim-Befall bei Reis groß ist und dieses Produkt dann bereits kontaminiert sein könnte.
Wir versuchen allerdings, so wenig wie möglich übrig zu behalten. Wenn wir etwas übrig behalten, geben wir das an die Kölner Einrichtung Notel (Notschlafstelle für drogenabhängige Obdachlose der Caritas ).

und zum Abschluss: Bleibt uns der Veggietag weiterhin erhalten? Wie ist da deine Prognose?
Da gibt’s nichts dran zu rütteln und was in Köln bereits 2 Jahre Bestand hat, ist schon Tradition – oder besser gesagt bereits Brauchtum 🙂

Vielen Dank für das Gespräch.