Rauchig pfeffrige Cashewcreme – quick & easy & delicious 

Cashew-Creme lässt sich sehr vielseitig zubereiten – süß ebenso wie würzig. Hier kommt eine sehr aromatische Variante, die als Brotaufstrich, Dip oder auch als Füllung für Cocktail-Tomaten gleichermaßen super köstlich ist. Und das tolle daran, ist die super schnelle und einfache Zubereitung.

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Zutaten:

  • 180g Cashew-Kerne
  • 50ml Wasser
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 1/2 TL Salz
  • 1-2 TL Hefeflocken
  • weißer Pfeffer nach Geschmack, ca. 1/2 TL
  • 1/2 TL Hickory Flüssigrauch (die Anschaffung lohnt sich), ersatzweise Rauchsalz, den Salzanteil dann entsprechend reduzieren
  • 1 TL Orangenpfeffer (ihr könnt auch schwarzen Pfeffer und feine Orangenzesten verwenden)

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Zubereitung:

Wenn ihr keinen Turbomixer besitzt, weicht ihr die Cashews über Nacht in Wasser ein. Die Kerne müssen hierbei bedeckt sein. Am nächsten Tag abgießen und mit den anderen Zutaten in einem Mixer zu einer feinen Creme verarbeiten.

Mit Turbo-Mixer (eine der besten Anschaffung für die Küche, bei uns ist es ein Bianco) könnt ihr alle Zutaten direkt in den Mixer geben und zu einer feinen Creme verarbeiten. Nach Geschmack mit den Gewürzen oder auch mehr Zitrone nachwürzen. Wenn die Creme zu fest ist, etwas mehr Wasser zugeben.

Hier und hier habe ich auch schon einmal Cashew-Cremes verwendet.

Wir finden die Creme toll. Probiert’s aus!

 

 

Superfood Schokolade – #Produkttest CHOCQLATE

Genuss ohne Reue  

Ich habe von CHOCQLATE ein Testset zum Herstellen von Schokolade erhalten und bin begeistert: vom tollen Geschmack, den natürlichen Zutaten, den puren Rohstoffen, vom nachhaltigen Konzept des Unternehmens und der gelungenen Verpackung – hier scheint alles zu stimmen. Allerdings hat das Ganze seinen Preis – den aber offensichtlich zu Recht.

CHOCQLATE ist eine kleine Schokoladen-Manufaktur aus München mit der Vision: ‚Kakao in seiner natürlichsten, reinsten Form zu genießen‘ oder ‚pure bean to bar‘.

Die Vision spiegelt sich in den wenigen hochwertigen Zutaten wieder, die zur Herstellung verwendet werden:

  • Kakaobohnen
  • Kakaobutter
  • Kakaopulver
  • Bourbon Vanille
  • Agavendicksaft

und diese Zutaten riechen gut und sehen toll aus:

Das Herzstück der Schokolade, die Kakaobohnen werden nach Aussage von CHOCQLATE inklusive Fruchtfleisch bei unter 42 Grad (d.h. es bleibt Rohkost) getrocknet. Sie werden also nicht wie sonst üblich in der Kakaoherstellung geröstet und fermentiert. So sollen die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Und das sind überraschend viele: Magnesium, Kalium, Phosphor, Eisen , Zink, Kupfer, Mangan.

Schon gewusst? Die Kakaobohne ist eine der nährstoffdichtesten Früchte der Welt.

Ich hätte erwartet, durch diese Verarbeitung könnte die Schokolade bitterer sein, aber das ist nicht der Fall. Sie ist eher mild im Geschmack.

Gemäß CHOCQLATE garantiert der direkte Handel mit den Kleinbauern aus den Ursprungsländern eine gerechte Verteilung der Wertschöpfung und damit einen fairen Handel. Die Kakaobohnen wachsen in natürlichen Mischkulturen im Dschungel und werden vor Ort getrocknet. Weitere Informationen zu den Kleinbauern findet ihr bei Interesse auf der Seite von CHOCQLATE.

Mit meinem Testset lassen sich 6 Tafeln Schokolade herstellen. Ich habe heute die Hälfte verarbeitet.

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Die Verpackung gefällt mir ebenfalls und passt prima zum Produkt. Recycling-Papier und Pappe, schlicht und schön.

Die Zubereitung der Schokolade ist einfach und man kann wenig falsch machen. Die Kakaobutter wird im Wasserbad geschmolzen und mit den übrigen Zutaten, die vorher zusammengemischt werden, verrührt. Danach wird die flüssige Schokolade in die Formen gegossen und kann nach belieben verziert werden. Ich habe heute noch einen Löffel weißes Mandelmus untergerührt. Das ergibt einen leichten Milchschokoladen-Geschmack. Beim nächsten Mal werde ich noch Mandeln- oder Haselnuss-Splitter verwenden.

Nach 15 Minuten im Kühlschrank war die Schokolade fest und ich konnte sie aus der Form nehmen.

Heraus kam das hier und ich muss Euch sagen: wirklich köstlich!

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Wie man sehen kann, ist die Konsistenz nicht ganz glatt, sie ist etwas grober, als herkömmliche Schokoladen. Ich weiß nicht, ob dass daran liegt, dass die Schokolade zu Hause natürlich nicht conchiert werden kann, oder ob es einfach an den etwas anderen Rohstoffen liegt. Wie auch immer, sie ist lecker.

Die eigene Herstellung macht Spaß und geht schnell, man kann die Schokolade aber auch fertig bestellen.

Von mir erhält CHOCQLATE ein eindeutiges #empfehlenswert!

Wo kann man die Produkte kaufen? Im Online-Shop von CHOCQLATE
CHOCQLATE ist Bio Zertifiziert und die Produkte sind vegan.

Produkttest: Piccolini ‚Veganes-Naschen‘

Ich habe ein süßes Paket von ‚Veganes-Naschen‚ mit einer Auswahl ihrer Produkte für einen Test erhalten. Piccolini stellt vegane Süßigkeiten – Kekse, Küchlein im Glas, Pralinen, Macarons, Schokolade, aber auch Torten – her. Für jeden verkauften Riegel spendet Piccolini 0,50€ an den Erdlingshof – sehr schöne Aktion. Außerdem legt das sympathische Unternehmen großen Wert auf hochwertige Rohstoffe, die oft in Bioqualität verarbeitet werden. Das gefällt mir. Und die Produkte haben mir auch gefallen.

Diese leckeren Dinge habe ich erhalten:

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Und ausgepackt sah das so aus – aber nicht lange, dafür war’s zulecker 🙂

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Aber jetzt im Einzelnen:

Küchlein im Glas

  • Traditioneller Mamorkuchen aus Dinkelmehl. Leckerer Kuchen, nicht trocken, schokoladig, nicht zu süß. Allerdings wirklich klein. M.E. dürfte so ein Küchlein durchaus auch etwas größer sein. Sehr hübsch (und nachhaltig) verpackt – ich liebe Weckgläser. Für eine Person ist es etwas zum Nachmittagskaffee. #empfehlenswert

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Pralinen, Schokolade & Riegel: 

  • Marzipan-Pistazie: sieht hübsch aus, riecht leicht bitter nach guter Schokolade, schöne Konsistenz (wie Dominostein, etwas fester) schmeckt lecker, nicht zu süß, sehr rund
  • Marzipan Rose: ebenfalls hübsch verziert. Konsistenz und Geschmack wie die Pistazie – jedoch: man schmeckt die Rose! Sehr fein.
  • Mandel-Zitrone: schmeckt nach beidem. Die äußere Hülle ist knackig, innen ist die Praline sehr cremig. Süßer als die dunklen Pralinen. Sehr lecker

alle Pralinen also sehr #empfehlenswert

  • Die Schokolade überrascht mit ihrer Füllung. Von außen sieht sie aus wie eine schlichte Zartbitter-Schokolade. Innen hat sie jedoch eine knusprige Keksfüllung. Super lecker! sehr #empfehlenswert
  • Der Mango-Riegel ist innen fruchtig-cremig und ist umhüllt von knackiger Schokolade. Als Süßigkeit ist er für mich zu wenig süß und als gesunder Riegel für zwischendurch zu zuckerhaltig. Für ersteres würde ich die Pralinen oder die Schokolade vorziehen und für einen gesunden Zwischensnack eher zu Nüssen greifen. Wenn ihr fruchtige Riegel mögt, könnte der Mango-Riegel etwas für euch sein.

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Plätzchen & Co.

Spritzgebäck: sehr feines Gebäck. Locker, leicht knusprig, so ein richtig leckerer Keks zum Kaffee oder Tee.

Florentiner: recht gehaltvoll durch Mandeln und Kuvertüre, aber nicht zu süß. Beim reinbeißen etwas zäh durch das Zitronat.

beide ebenfalls #empfehlenswert

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Macarons: sehen zwar etwas künstlich, aber toll aus. Leider mag ich kein Baiser – deshalb hatten es die Macarons etwas schwer bei mir. Die Schokoladenfüllung ist sehr lecker – zum Rest müsst ihr euch glaube ich besser selbst ein Bild machen 🙂

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Preiseniveau: auch unter Berücksichtigung der Verarbeitung hochwertiger Bioprodukte und arbeitsintensiver Handarbeit empfinde ich das Preisniveau als etwas zu hoch.

Verpackung: In den Zellophantüten (oder ähnliches Material) sehen die Produkte wirklich hübsch aus. Im Sinne einer nachhaltigeren Verpackung würde ich mir umweltfreundlichere Materialien wünschen.

Fazit: leckeres Naschwerk, tolle Auswahl unterschiedlicher Produkte, perfekt zubereitet, hochwertige Inhaltsstoffe, Preise etwas zu hoch, Verpackung dürfte etwas umweltfreundlicher sein

Veganes Party-Menü ‚Satt & Zufrieden‘

Veganes Catering ist immer noch nicht so leicht zu bekommen und stellt uns bei einer Party eventuell vor eine Herausforderung.

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Meine hieß bei der letzten Einladung: Es soll ein veganes Menü für 24 Personen geben, das satt & zufrieden macht und die Party soll zu Hause stattfinden. Außerdem wollte ich möglichst viele regionale & saisonale Produkte verwenden – was im Winter natürlich eine besondere Herausforderung darstellt.

Die ersten Überlegungen, ein Catering zu ordern, habe ich bald verworfen. Ich kenne kein Catering-Unternehmen persönlich und deshalb erschien mir das Risiko zu groß, dass das Essen meinen Ansprüchen evtl. nicht genügen würde.

Ein Kochteam zu beauftragen, passt bei uns räumlich nicht gut, weil unsere offene Küche in den Wohnbereich übergeht und die Party eben auch in der Küche stattfinden sollte. Wenn die Küche getrennt vom Party-Raum zur Verfügung steht, finde ich ein Kochteam eine gute Idee. Aber auch hier muss man natürlich wissen, wie das Ergebnis nachher aussehen wird.

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Als nächstes habe ich über die Möglichkeit nachgedacht, mit einigen Freundinnen das Essen zuzubereiten. Das hätte bestimmt großen Spaß gemacht, aber in dieser Dimension grenzt das schon an Arbeit 😄 und das wollte ich ihnen nicht so gerne zumuten.

Jetzt blieben nicht mehr so viele Alternativen und die Zeit rannte etwas davon. Dann kam mir die Idee, professionelle Unterstützung für ein gemeinsames Kochen zu Hause zu nehmen. Nach einigen Überlegungen und Recherchen und einer großen Portion Glück bin ich auf Friederike Woydich von ‚Speisekomplott‚ gestoßen.

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Wir waren uns gleich sympathisch und hatten sehr schnell eine gemeinsame Vorstellung von einer möglichen Speisefolge.

Dazu hatte ich mir natürlich schon etwas überlegt. Wichtig erschien es mir, keine größeren Experimente zu machen, sondern auf beteits getestete und für gut befundene Rezepte zurückzugreifen. Friederike hat das bestätigt und zusätzlich eigene Ideen und viele praktische Hinweise eingebracht.

Herausgekommen ist ein sehr schönes Winter-Menü, was natürlich auch für kleinere Runden zubereitet werden kann. Leider habe ich auf der Party keine Fotos von den einzelnen Gängen gemacht 😁 deshalb gibt es leider nur Bilder von den Grundrezepten. Diese vermitteln aber trotzdem einen Eindruck. Fertig zubereitet war also alles deutlich bunter, als hier jetzt zu sehen:

Für den ersten Hunger und als gute Grundlage:: Spieße aus mediteranen Tofubällchen und marinierten Paprikastückchen

Best Tofubällchen



Baguette mit scharfer Mandelpaste & Paprika-Walnuss-Creme

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Fruchtiges Süppchen für Zwischendurch: Möhren-Kokossuppe ASIA mit Mangostückchen & Koriander

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Würzig-wohlige Hauptspeise: Kürbis-Pilz Ragout

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dazu Salat mit ‚Liebster Salatsauce‘ und Granatapfelkernen

Nachspeise: Feine Schokomus mit marnierten Orangenscheiben, Soja-Sahne und Minze

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Das Menü war sehr lecker, ausreichend sättigend und mit einer gelungenen Speisefolge. Es ließ sich gut vorbereiten und während der Party konnten die einzelnen Gänge relativ einfach gewärmt und angerichtet werden können. Bei mir wurde das Essen wegen der Anzahl der Gäste am Buffet abgeholt und an Stehtischen verspeist. Das hat auch mit einer Menüfolge prima geklappt.
Alles in allem also echt gelungen. Vielen Dank an Friederike für die tolle Unterstützung!!

Welche Erfahrungen habt ihr schon mit veganen Menüs gemacht?

Yummy Schoko-Dattel Trüffel

Süß, schokoladig und zartschmelzend – Schoko-Trüffel nach einem Rezept von theKitchyKitchen.

Schnell gemacht, gesündere Alternative zu ihren Schwesten, der Sahne-Trüffel und lecker. Allerdings muss man Datteln mögen und die Trüffel sind recht mächtig. Ich teste mal weiter 😊

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Vegane Weihnachtsmenüs

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Jedes Jahr stellt sich wieder die spannende Frage nach dem passenden Weihnachtsmenü. Viele wünschen sich auch als VeganerInnen ein traditionelles Menü und so finden wir Klöße, Rotkohl, Braten & Co. bei den Plant Based Foodies.

Daneben gibt es aber eine große Auswahl kreativer Weihnachtsrezepte, die die bunte Vielfalt der veganen Küche zeigen.

Hier findet ihr Vorschläge für euer ganz persönliches Weihnachtsmenü:

Das ‚Zentrum für Gesundheit‘ feiert Weihnachten gesund & köstlich mit einem kreativen, mehrgängigen Menü. Ein Blick lohnt sich: Zentrum für Gesundheit

Das Casino-Team von Otto präsentiert auf dem Otto Nachhaltigkeitsblog ein nachhaltiges Weihnachtsmenü.

Rapunzel’s ‚Weihnachtsmenüs for Fit‘ mit Rezepten von Attila Hildmann.

Auf Koch’s vegan präsentiert Jan einen saftigen veganen Weihnachtsbraten.

Bei VeganEasy könnt ihr euch aus vielen tollen Komponenten euer Wunsch Menü zusammenstellen.

Meine Weihnachtsmenü-Sammlung von letzten Jahr.

Und der ‚Weihnachtsbraten‚ mit würzig-sämiger Sauce für mein Weihnachtsmenü 2014.

Der VEBU veröffentlicht ganz kurz vor Weihnachten auch noch ein leckeres Menü:

https://vebu.de/themen/lifestyle/essen-a-trinken/rezepte/791-3-gaenge-weihnachtsmenue