Rauchig pfeffrige Cashewcreme – quick & easy & delicious 

Cashew-Creme lässt sich sehr vielseitig zubereiten – süß ebenso wie würzig. Hier kommt eine sehr aromatische Variante, die als Brotaufstrich, Dip oder auch als Füllung für Cocktail-Tomaten gleichermaßen super köstlich ist. Und das tolle daran, ist die super schnelle und einfache Zubereitung.

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Zutaten:

  • 180g Cashew-Kerne
  • 50ml Wasser
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 1/2 TL Salz
  • 1-2 TL Hefeflocken
  • weißer Pfeffer nach Geschmack, ca. 1/2 TL
  • 1/2 TL Hickory Flüssigrauch (die Anschaffung lohnt sich), ersatzweise Rauchsalz, den Salzanteil dann entsprechend reduzieren
  • 1 TL Orangenpfeffer (ihr könnt auch schwarzen Pfeffer und feine Orangenzesten verwenden)

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Zubereitung:

Wenn ihr keinen Turbomixer besitzt, weicht ihr die Cashews über Nacht in Wasser ein. Die Kerne müssen hierbei bedeckt sein. Am nächsten Tag abgießen und mit den anderen Zutaten in einem Mixer zu einer feinen Creme verarbeiten.

Mit Turbo-Mixer (eine der besten Anschaffung für die Küche, bei uns ist es ein Bianco) könnt ihr alle Zutaten direkt in den Mixer geben und zu einer feinen Creme verarbeiten. Nach Geschmack mit den Gewürzen oder auch mehr Zitrone nachwürzen. Wenn die Creme zu fest ist, etwas mehr Wasser zugeben.

Hier und hier habe ich auch schon einmal Cashew-Cremes verwendet.

Wir finden die Creme toll. Probiert’s aus!

 

 

Vegane Kölsche Flöns trifft indonesischen Tempeh

Beides sind traditionelle „Würste“. Die eine in Köln, die andere in Asien. Ursprünglich haben sie nicht viel gemein, die eine aus Blut, die andere aus Sojabohnen. Aber mit der Veggie-Flöns hat sich das geändert.

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Carmen Lindner hat sie erfunden und dafür den Kreativitätspreis der Fleischer-Innung erhalten. 😜.  Hier wird darüber berichtet. Die Wurst wird im Imbisswagen ‚Der gute Heinrich‘ Donnerstags am Rudolfplatz angeboten. Ich habe sie letzte Woche auf der Veggienale in Köln gekauft und heute probiert.

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Sie sieht gut aus und riecht auch ganz gut. Die Inhaltsstoffe werden ja nicht verraten, aber Rote Beete und Bohnen kann man gut erkennen. Man schneidet sie wie Blutwurst in Scheiben, brät sie mit Zwiebeln und isst sie mit Kartoffelstampf:

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Leider kann ich jetzt nicht in Lobhudelei schwelgen – es hat mir ganz ok geschmeckt, mehr aber leider nicht. Schade. Eigentlich eine tolle Sache.

Zusätzlich habe ich Tempel-Scheiben gebraten und ich muss sagen, die fand ich leckerer.

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Lecker gewürzt und mit etwas Sojasauce & BBQ-Sauce beträufelt waren sie sehr köstlich.

Also liebe vegane Flöns: leider verloren. Trotzdem tolle Erfindung von Carmen Lindner. Und: probiert sie selbst, ein Versuch ist es auf jeden Fall Wert, denn über Geschmack lässt bekanntlich ja streiten.

 

 

 

Rührtofu immer wieder neu

Allen gemeinsam ist der Tofu. Aber sonst gibt es diverseste Möglichkeiten, leckeren Rührtofu zuzubereiten. Hier habe ich eine schnelle Variante „Quick & Easy“ gepostete und hier eine mit Zwiebelschmalz. Hier gibt es die „klassische“ Variante mit Räuchertofu, Tofu und Seidentofu.

Heute habe ich etwas Neues ausprobiert und zwar angelehnt an ein Rezept von Sebastian Copien, aus seinem wunderbaren Buch ‚Die vegane Kochschule‚- mit Gemüse und Avocado.

Und ich muss sagen: es war super lecker.

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Zutaten für 2-3 Portionen (je nach Hunger):

  • 300 g Räuchertofu (eher eine weiche Sorte z.B. von Taifun)
  • 1/4 TL Kurkuma, 1/2 TL kala namak (schwarzes Salz), Salz & Pfeffer, Rauchsalz
  • je 1 EL Petersilie (fein gehackt) und Schnittlauch (in feine Röllchen geschnitten)
  • 1 mittelgroße Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1/2 Avocado (je nach Größe, könnt ihr auch eine ganze verwenden) mit der Gabel zerdrückt
  • 4 mittelgroße Champignons, kleingeschnitten
  • 1 Stück Zucchini (3-4 EL), kleingewürfelt
  • Distel- oder Rapsöl

Zubereitung:

Vom Räuchertofu den geräucherten Rand sehr dünn abschneiden und klein würfeln. Die Würfelchen in etwas Öl knusprig braten und mit Rauchsalz und Pfeffer würzen. Den Rest des Tofus kurz im Mixer bröselig mixen oder mit einer Gabel zerdrücken. Mit ca. 2 EL ÖL, Kurkuma und schwarzem Salz verrühren und kurz ziehen lassen. Zwischenzeitlich Gemüse, Avocado und Kräuter vorbereiten.

Die Tofumasse in 2-3 EL ÖL einige Minuten braten, danach die Zwiebeln dazu geben und glasig anschwitzen. Das Gemüse in die Pfanne geben und einige Minuten mit braten. Mit Salz & Pfeffer würzen, die Avocado und die Petersilie unterheben. Einige Minuten mit geschlossenem Deckel ziehen lassen.

Die Tofuwürfelchen und dem Schnittlauch bestreut, servieren. Enjoy!!

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Vegane Testerbox von Höhenrainer #Produkttest

Von der Firma Höhenrainer habe ich verschiedene vegane Artikel für einen Produkttest erhalten. Höhenrainer ist eigentlich spezialisiert auf die Herstellung herzhafter Putenprodukte, hat jedoch auf vielfachen Kundenwunsch nun eine vegane Produktline entwickelt. Ich sehe solche Initiativen von Wurst- und Fleischherstellern grundsätzlich positiv. Auch wenn die Fleisch-Produktion insgesamt dadurch erst einmal nicht reduziert wird, wird es m.E. mittel- bis langfristig Einfluss darauf haben. Vor allem werden dadurch vegane Produkte auch bei Fleischessern bekannter und zunehmend als Fleischalternativen wahrgenommen und konsumiert.

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Foto: Gyros

Ich habe alle derzeit verfügbaren Produkte getestet:

  • Fleisch: Gyros, Steak, Steak mariniert
  • Würstchen: Bratwürstchen, Wienerle
  • Aufschnitt: Mortadella, Mortadella Schnittlauch, Mortadella Paprika, Kochsalami

Basis aller Produkte ist Weizeneiweiß. Dieses eignet sich m.E. besser für Wurst- und Fleischalternativen als Sojaeiweiß. Alle Artikel haben eine gute, feste Konsistenz, eine ansprechende Farbe und einen angenehmen Geruch. Die Verpackung ist schlicht gehalten, aber durchaus ansprechend. Vielleicht könnte sich Höhenrainer, abweichend von ihrem bisherigen Putenlogo, noch ein Logo für die vegane Produktlinie überlegen.

Die bereits marinierten Produkte Steak und Gyros sind eher mild gewürzt und können je nach Geschmack nachgewürzt werden. Das finde ich deutlich besser, als ein bereits stark gewürztes Produkt. Das Gyros lässt sich vielseitig auch als Geschnetzeltes in verschiedenen Gerichten verwenden.

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Foto: marinierte Steaks

Die Aufschnitte sind alle lecker, mein Favorit ist die die Koch-Salami. Beim Namen würde mir schlicht „Salami“ besser gefallen.

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Höhenrainer versichert, dass es bei der Produktion zu keinerlei Vermischung zwischen Fleisch- und Veganprodukten kommt. Die Produkte sind bisher noch nicht im Handel erhältlich, können jedoch über den Online-Shop bestellt werden.

Fazit: leckere Fleischersatzprodukte in allen 3 Kategorien #empfehlenswert

Grüner Smoothie für Einsteiger – mild und süß

Ich konnte mich bisher leider nicht so richtig für grüne Smoothies begeistern. Sie schmeckten mir alle zu sehr nach Gras oder Garten. Heute habe ich nach dem Hinweis einer netten Kollegin jedoch einen mit Grünkohl getestet und war begeistert.

Mit 2 Datteln war er recht süß, so dass ich diese morgen weglassen werde.

GrünerSmoothie

Zutaten:

2 Blätter Grünkohl

1 Birne

1 Banane

1 Apfel

Wasser oder Hafermilch

optional: 2 Datteln

Zubereitung:

Obst & Grünkohl putzen und mit etwas Wasser oder Pflanzenmilch (heute: Hafermilch) ab in den Bianco. Smoothie cremig mixen und genießen!

Die Obstzutaten können nach Geschmack ergänzt oder ersetzt werden. Wichtig ist der Grünkohl. Dieser scheint ein wahres Wunder mit einer unschlagbaren Nährstoffzusammensetzung zu sein. Schaut mal hier.

Nachtrag: viele Ideen und Infos zum Green-Smoothie von Go Veg!

Was die armen Veganer so frühstücken müssen :-)