Rauchig pfeffrige Cashewcreme – quick & easy & delicious 

Cashew-Creme lässt sich sehr vielseitig zubereiten – süß ebenso wie würzig. Hier kommt eine sehr aromatische Variante, die als Brotaufstrich, Dip oder auch als Füllung für Cocktail-Tomaten gleichermaßen super köstlich ist. Und das tolle daran, ist die super schnelle und einfache Zubereitung.

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Zutaten:

  • 180g Cashew-Kerne
  • 50ml Wasser
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 1/2 TL Salz
  • 1-2 TL Hefeflocken
  • weißer Pfeffer nach Geschmack, ca. 1/2 TL
  • 1/2 TL Hickory Flüssigrauch (die Anschaffung lohnt sich), ersatzweise Rauchsalz, den Salzanteil dann entsprechend reduzieren
  • 1 TL Orangenpfeffer (ihr könnt auch schwarzen Pfeffer und feine Orangenzesten verwenden)

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Zubereitung:

Wenn ihr keinen Turbomixer besitzt, weicht ihr die Cashews über Nacht in Wasser ein. Die Kerne müssen hierbei bedeckt sein. Am nächsten Tag abgießen und mit den anderen Zutaten in einem Mixer zu einer feinen Creme verarbeiten.

Mit Turbo-Mixer (eine der besten Anschaffung für die Küche, bei uns ist es ein Bianco) könnt ihr alle Zutaten direkt in den Mixer geben und zu einer feinen Creme verarbeiten. Nach Geschmack mit den Gewürzen oder auch mehr Zitrone nachwürzen. Wenn die Creme zu fest ist, etwas mehr Wasser zugeben.

Hier und hier habe ich auch schon einmal Cashew-Cremes verwendet.

Wir finden die Creme toll. Probiert’s aus!

 

 

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Göttliche Paprika-Walnuss Paste

Auf vielfachen Wunsch kommt hier das Rezept für die oberköstliche Paprika-Walnuss Paste aus der letzten ‚Köstlich Vegetarisch‘ Jubiläumsausgabe ‚Genuss im Winter

Neben anderen Leckereien, wie Linsenlasagne mit Basilikum-Tatsiki oder Winter Chili sin Carne findet ihr im Heft auch einige Rezepte für eure nächste Party.

Davon habe ich die Paprika Walnuss Creme gemacht und meine Gäste waren begeistert.

Zutaten für 2 Gläser:

500g rote Paprika
1 Knoblauchzehe
1 Chilischote (es soll nur eine dezente Schärfe haben)
100g gehackte Walnüsse
2 EL Zitronensaft
5 EL Olivenöl
Salz und schwarzer Pfeffer
glatte Petersilie (Basilikum ist auch lecker)
Baguette

Zubereitung:

Backofen auf 225 Grad einstellen. Paprika waschen, putzen, entkernen und vierteln. Mit der Hautseite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und ca. 20 Minuten backen bis die Haut schwarze Blasen wirft.

Inzwischen Knoblauch schälen, Chili waschen und entkernen und beides in etwas Olivenöl andünsten. (Im O-Rezept werden die rohen Zutaten verwendet, ich finde es leicht angedünstet leckerer und bekömmlicher.)

Alle Zutaten in einen Mixer (hier: Bianco Diver, deshalb mussten die Zutaten nicht zerkleinert werden, denn das macht der Diver mit links 😜) geben. Ein Pürrierstab schafft das aber auch.

Paprika aus dem Ofen nehmen und zum Auskühlen in ein nass-kaltes Tuch schlagen. Nach einigen Minuten die Haut abziehen und die Paprika ebenfalls in den Mixer geben. Alles fein pürrieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Auf getostetes Baguette streichen, mit Petersilienstreifen bestreuen und geniiieeeßen!!

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Weltbeste Schnitzel mit Kartoffelsalat

Schnitzel mit Kartoffelsalat mochte ich schon immer. Um so besser, dass es diese leckere, vegane Variante gibt. Die Schnitzel sind echt lecker und nah am ‚ehemaligen‘ Wiener-Schnitzel dran.

20130107-210119.jpg Meiner Familie hat’s guut geschmeckt und das Rezept von ‚Die Umsteiger‘ ist in einem YouTube super beschrieben.

Ich habe einen weiteren Tipp in der Verarbeitung von Sojafleisch von ‚Die Umsteiger‘ berücksichtigt (siehe dieses Video). Die Soja-Schnitzel werden dabei zuerst in Wasser aufgekocht und 10 Minuten ziehen gelassen. Danach werden sie ausgedrückt und durchgespült, bis das Wasser klar bleibt. Dabei wird der Soja-Geschmack ausgewaschen, so dass ein relativ neutraler Bratling bleibt, der in einer anschliessenden Marinade seinen Geschmack erhält. Ich bin vom Ergebnis überzeugt und wende diese Methode jetzt immer bei der Vorbereitung von Soja-Schnetzeln, Soja-Medaillons und Schnitzeln an.

Zutaten:

– 4 Big-Steak (hier von fantastic food)
– flüssig Hefeextrakt (z.B. von Erntesegen)
– Sojasauce
– Salz, Pfeffer, Paprika
– Semmelbrösel
– Hefeflocken
– Brühe
– Mehl
– 1 Zitrone

– 1 kg Kartoffeln festkochend
– 200 g Gurken
– 1 Zwiebel
– 200g vegane Mayonaise (Fertigprodukt z.B. von Denns oder selbst gemacht, Rezeptsiehe unten)
– 250-300 ml Brühe
– S&P
– 1 EL Dijonsenf
– 1 EL Schnittlauch
– 1-2 EL Olivenöl
– Weißweinessig

Die Schnitzel wie im Video für die Chicken Wings beschrieben vorbereiten (einweichen und ausspülen) und danach wie im ‚Schnitzel‘ Video beschrieben zubereiten. Das dauert etwas (ca. 30 Minuten) lohnt sich aber. Beim Marinieren beschwere ich die Schnitzel, da sie sonst oben schwimmen:

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Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen und erkalten lassen. (wenn möglich am Vortag)
Zwiebel fein würfeln und in etwas Öl andünsten. Gurken in Scheiben schneiden. Kartoffeln pellen und in mundgerechte Stücke schneiden. Für das Dressing alle Zutaten cremig verrühren. Kartoffeln, Gurken Zwiebeln und Dressing vorsichtig verrühren. Salat 1-2 Stunden oder über Nacht kalt stellen. Vor dem Servieren mit S&P und Essig abschmecken und evtl. noch etwas Brühe unterrühren, falls der Salat zutrocken ist.

vegane Mayonaise:
100 ml Soja Cuisine
1 guten TL Agavendicksaft
2 gute EL Dijonsenf
Salz
1 guten TL Zitronensaft
200ml Raps- oder Sonnenblumenöl
1/2 TL Apfelessig
1/2 TL Zucker

Sojacuisine, Agavendicksaft, Senf, Salz, Essig ind Zucker im Mixer verführen. Öl und Zitronensaft langsam zugeben bis die Mayonaise etwas eindickt. Evtl. mit Salz und Essig nachwürzen. Im Kühlschrank aufbewahren.

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Burritos mit Orangen-Chutney – VeganMoFo #28

Meine Söhne lieben es, leckere Zutaten in Tortillas zu rollen. Diese hier sind mit würzig gebackenem Tofu, fruchtiger Tomatensalsa (und/oder cremiger Avocado) und einem scharfen Orangen-Chutney.

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Zutaten:

300g Tofu (fest)
1 große Knoblauchzehe
1 TL Sambal Oelek (Chilipaste)
1 TL süßes Paprikapulver
2 EL Zitronensaft
3 EL Öl
Salz & Pfeffer

3 Orangen
1 rote Zwiebel
1 TL Sambal Oelek (oder eine Chili-Schote)
1 TL Agavensirup (oder Rohrohrzucker)
1 TL Johannisbrotkern-Mehl
2 TL Tomatenmark
1 EL Balsamessigcreme
S&P

1 Avocado (vergessen zu kaufen 😦 Ersatz: 3 Tomaten, 1 Knoblauchzehe)
2 EL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
S&P

150g Eisbergsalat (oder Chicorée)
50g vegane Mayonaise
1 EL Zitronensaft
S&P
Olivenöl

8 Weizentortillas oder türkische Dürüm
einige Zweige fr. Koriander
einige eingelegte Chili Schoten

Zubereitung:

Knoblauch schälen und grob würfeln. Mit den anderen Zutaten im Mixer zu einer würzigen Paste pürrieren. Tofu in kleine Würfel schneiden und mit der Paste verrühren. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und Tofu auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backbleck auf mittlerer Stufe 20 Min. backen. Der Tofu soll etwas knusprig, aber nicht zu trocken gebacken sein.

Die Orangen filettieren. Die Filets in Stücke schneiden und den Saft separat auffangen. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Zusammen mit der Chili-Paste in Olivenöl in einer Pfanne anschmoren. Agavensirup (Alternativ: 1 TL Rohrohrzucker) dazu geben und leicht karamelisieren lassen. Orangensaft mit Johannisbrotkernmehl verrüren und zusammen mit den Orangen, dem Tomatenmark und dem Paprikapulver in die Pfanne geben. Chutney erwas einkochen lassen und mit S&P und Balsamessig abschmecken. Es darf ruhig etwas scharf sein. Ggfs. mit etwas Chili-Paste nachwürzen.

Tomaten wie für eine Bruschetta zubereiten: klein würfeln und mit S&P, Knoblauch, Zitronensaft und Olivenöl verrühren.
Mit Avocado: Avocado würfeln und mit Zitronensaft, S&P und etwas Olivenöl verrühren.

Salat waschen, in Streifen schneiden und mit den übrigen Zutaten mischen. Koriander waschen und grob hacken. Chilischoten in feine Ringe schneiden. Tortillas oder Dürüm im Backofen oder der Pfanne erhitzen. Alle Zutaten in Schalen auf den Tisch stellen und los geht die Bastelstunde.

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veganes Würzstreu statt Parmigiano

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Zutaten:

8 EL Gomasio (gerösteter, Sesam mit Meersalz)
8 EL Hefeflocken
Je 1/2 TL süßes Paprikapulver und Kurkuma
Pfeffer & Salz

Zubereitung:

Alle Zutaten mischen und im Mixer oder einer Mühle kurz vermahlen.

Statt Gomasio können auch Pinienkerne und oder Cashewkerne verarbeitet werden.
Das mahlen dauert dann etwas länger – Cashewkerne nicht zu lange mahlen, sonst gibt es ein Muß 🙂 Hier ggfs. noch etwas Salz hinzu fügen.

Das Würzstreu schmeckt würzig auf Pasta, Gemüse und Suppen ähnlich einem Dukkah

Curry Hummus mit Mango-Ananas Chutney

Köstliche Kombi mit viel drin: Curry Hummus mit Mango Chutney (mit Mango und Ananas zubereiten)

Basisrezept Hummus zubereiten und mit Ingwer, Zitronengras, Currypaste und Garam-Masala würzen.

Das ganze kombiniert auf frischem Baguette – einfach köstlich – und außerdem super gesund. Enthält viele Vitamine (vor allem B1-B6, Folsäure, Vitamin E, Mineralstoffe und Spurenelemente – komplette Liste nur für die Kichererbsen siehe hier