Würzige Soja-Medaillons

Manchmal muss es deftig sein. Heute gibt’s würzige und knusprige Soja-Medaillons mit Bohnen und Rosmarin-Kartoffeln. Yummy

man nehme:

300g Soja Medaillons (hier: VeganWorX von VeganWonderland)

für die schnelle Variante:
1 Päckchen VeganWorX würzige Sudmischung (VeganWonderland)
1 EL Sojasauce
2 EL Olivenöl

oder wie hier beschrieben, eine etwas aufwändigere Zubereitungsart

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Zubereitung:

Soja-Medaillons in kochendes Wasser geben, kurz aufkochen, den Herd ausschalten und10 Min. ziehen lassen. Medaillons abgiessen und mit klarem Wasser solange durchspülen, bis das Wasser klar bleibt. Hierdurch verschwindet der manchmal als etwas muffig empfundene Soja-Geschmack von texturiertem Soja und zurück bleibt ein relativ geschmacksneutrales ‚Vleisch-Stück‘. Medaillons einzeln sehr gut ausdrücken. Sie sollen so trocken wie möglich sein.

Nun 2 EL der Sudmischung mit etwas Wasser, Sojasauce, Olivenöl und Salz zu einer Paste verrühren. Es soll eine recht intensive Gewürzpaste entstehen. Ihr könnt auch noch 1 EL Barbeque-Sauce oder Ketchup dazu geben. Diese Paste in die Medaillons ‚einarbeiten‘ – also gut verrühren, bis die Medaillons überall mit der Würzmischung bedeckt sind. Man kann sie auch mit den Händen einarbeiten.

Die Soja-Medaillons ziehen lassen, während der Rest der Mahlzeit zubereitet wird. Wir haben heute grüne Bohnen (mit Bohnenkraut und geräuchertem Tofu) und gebackene Rosmarin-Kartoffeln dazu gegessen.

Jetzt die Medaillons in Pflanzenöl ca. 10-12 Min. knusprig braten, dabei mehrmals wenden.

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Köstlich dazu auch die vegane Mayonaise von VeganWonderland.

Link zum Basisrezept Sojamedaillons.

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Vegan Wednesday #30

Diesen Mittwoch hatte der Vegan Wednesday Geburtstag! Schon 30 mal posteten vegane BloggerInnen, was sie Mittwochs so leckeres gegessen haben. Die Ergebnisse werden jede Woche auf einem Pinterest Board gesammelt. Hier findest du Näheres zum Vegan Wednesday. Dabei sieht man jede Woche wie vielfältig, bunt und kreativ die vegane Küche ist. Yep!

Zum Frühstück gab es bei mir Avocado-Brot, einen Sojamilch-Cappu und Orangensaft:

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Vormittags gabs einige Nüsse im Büro und zu Mittag einen Salat in unserer Betriebs-Kantine.

Abends hatte ich Lust auf etwas Deftiges: Würzige Soja-Medaillons, Bohnen und gebackene Rosmarin-Kartoffeln. Das war echt lecker und hat auch unseren omnivoren Kindern super geschmeckt:

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Das Rezept zu den Medaillons findet ihr hier.

Tempeh der Vielseitige

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Obwohl er in Indonesien zur Alltagsküche gehört, kennt man Tempeh in der westlichen Welt außerhalb der veganen Küche immer noch kaum. Dabei ist er gut zubereitet sehr lecker, eiweißreich, vollwertig und reich an Vitaminen und Mineralstoffen – ein tolles, vielseitig verwendbares Produkt mit einer festen Konsistenz und leicht nussigem Geschmack.

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tempeh läßt sich kochen, dünsten, braten, frittieren oder glasieren.

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Tempeh ist ein fermentiertes Produkt aus Sojabohnen und einem Edelschimmelpilz. Es wird in Indonesien in tausenden kleineren und größeren Betrieben hergestellt.

Ich habe Tempeh bisher in einem Orangen- oder Rotwein-basierten Sud gekocht und dann in der Pfanne glasiert, wie z.B. dieser ‚glasierte Tempeh in Orangensauce‘ oder das ‚Tempeh mit Mandelkruste‘ aus dem Kochbuch ‚Le mano verde‘ (sehr zu empfehlen für die besondere vegane Küche)

Heute habe ich ihn nur in einer Marinade aus Orangen-Apfelsaft mit etwas Ketchup und Soja-Sauce mariniert und dann in der Pfanne gebraten. So bleibt er etwas fester, als vorgekocht. Mir persönlich schmeckt die vorgekochte Variante etwas besser. Das ist eine Frage der Konsistenz und der Sud dringt beim Kochen in den Tempeh ein, gibt ihm also auch innen mehr Geschmack. Wir haben den Tempeh heute mit Pilzrisotto und gebratenen Pilzen gegessen. Super wäre noch eine Orangensauce dazu gewesen. (dazu hat heute die Zeit leider nicht gereicht)

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Weitere Infos und Rezepte findet ihr hier und hier
Und hier viele anregende Bilder zum nachkochen.

Versucht Tempeh auch mal, es lohnt sich 🙂

vegane ‚Chicken Wings‘

Knusprig würzige vegane ‚Chicken Wings‘ nach der Zubereitungsmethode von ‚Die Umsteiger‘.
Das Ergebnis ist echt erstaunlich. Man erkennt und schmeckt kaum einen Unterschied zur tierischen Variante.

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Das YouTube Rezept findet ihr hier
Hinweis: ich hatte kein Liquid-Smoke und habe stattdessen einige Tropfen Tabasco Chipotle und etwas Hickory Rauchsalz (beides von Rewe) genutzt.

Weltbeste Schnitzel mit Kartoffelsalat

Schnitzel mit Kartoffelsalat mochte ich schon immer. Um so besser, dass es diese leckere, vegane Variante gibt. Die Schnitzel sind echt lecker und nah am ‚ehemaligen‘ Wiener-Schnitzel dran.

20130107-210119.jpg Meiner Familie hat’s guut geschmeckt und das Rezept von ‚Die Umsteiger‘ ist in einem YouTube super beschrieben.

Ich habe einen weiteren Tipp in der Verarbeitung von Sojafleisch von ‚Die Umsteiger‘ berücksichtigt (siehe dieses Video). Die Soja-Schnitzel werden dabei zuerst in Wasser aufgekocht und 10 Minuten ziehen gelassen. Danach werden sie ausgedrückt und durchgespült, bis das Wasser klar bleibt. Dabei wird der Soja-Geschmack ausgewaschen, so dass ein relativ neutraler Bratling bleibt, der in einer anschliessenden Marinade seinen Geschmack erhält. Ich bin vom Ergebnis überzeugt und wende diese Methode jetzt immer bei der Vorbereitung von Soja-Schnetzeln, Soja-Medaillons und Schnitzeln an.

Zutaten:

– 4 Big-Steak (hier von fantastic food)
– flüssig Hefeextrakt (z.B. von Erntesegen)
– Sojasauce
– Salz, Pfeffer, Paprika
– Semmelbrösel
– Hefeflocken
– Brühe
– Mehl
– 1 Zitrone

– 1 kg Kartoffeln festkochend
– 200 g Gurken
– 1 Zwiebel
– 200g vegane Mayonaise (Fertigprodukt z.B. von Denns oder selbst gemacht, Rezeptsiehe unten)
– 250-300 ml Brühe
– S&P
– 1 EL Dijonsenf
– 1 EL Schnittlauch
– 1-2 EL Olivenöl
– Weißweinessig

Die Schnitzel wie im Video für die Chicken Wings beschrieben vorbereiten (einweichen und ausspülen) und danach wie im ‚Schnitzel‘ Video beschrieben zubereiten. Das dauert etwas (ca. 30 Minuten) lohnt sich aber. Beim Marinieren beschwere ich die Schnitzel, da sie sonst oben schwimmen:

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Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen und erkalten lassen. (wenn möglich am Vortag)
Zwiebel fein würfeln und in etwas Öl andünsten. Gurken in Scheiben schneiden. Kartoffeln pellen und in mundgerechte Stücke schneiden. Für das Dressing alle Zutaten cremig verrühren. Kartoffeln, Gurken Zwiebeln und Dressing vorsichtig verrühren. Salat 1-2 Stunden oder über Nacht kalt stellen. Vor dem Servieren mit S&P und Essig abschmecken und evtl. noch etwas Brühe unterrühren, falls der Salat zutrocken ist.

vegane Mayonaise:
100 ml Soja Cuisine
1 guten TL Agavendicksaft
2 gute EL Dijonsenf
Salz
1 guten TL Zitronensaft
200ml Raps- oder Sonnenblumenöl
1/2 TL Apfelessig
1/2 TL Zucker

Sojacuisine, Agavendicksaft, Senf, Salz, Essig ind Zucker im Mixer verführen. Öl und Zitronensaft langsam zugeben bis die Mayonaise etwas eindickt. Evtl. mit Salz und Essig nachwürzen. Im Kühlschrank aufbewahren.

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