‚Im Netz der Freibeuter‘ – von der EU subventioniertes Unrecht

Umfangreiche Information zum aktuellen Stand der internationalen Fangmethoden und deren Auswirkungen mit links zur ZDF Produktion ‚Im Netz der Freibeuter‘:

‚Ihre eigenen Gewässer haben sie fast leergefischt, nun plündern sie das Meer vor Westafrika – legal und illegal. Trawler aus Asien, Russland, dem Baltikum, Westeuropa. Das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise war den Räubern von Februar bis Ende April auf den Fersen. Fernsehteams von ZDF und NDR begleiteten die Greenpeace-Crew‘ (Greenpeace)

‚Die EU subventioniert dieses Treiben mit immensen Summen. Allein der deutsche Trawler Helen Mary erhielt sechs Millionen Euro, um die Meere noch effektiver leerräumen zu können.‘ (Greenpeace)

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Protest gegen Tierversuche

Mit peta Protest gegen Tierversuche bei Bayer Hauptversammlung am 27.04.2012

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Industrienationen verschwenden Wasser schonungslos

Am Montag wurde der Weltwasserentwicklungsbericht der Vereinten Nationen vorgestellt.
Ein Bericht darüber in Zeit Online:

Artikel Zeit Online

Unsere Fleisch- und Milchprodukteproduktion erfordert einen ernormen Wassereinsatz. Für die Produktion eines Kg Rindfleisch sind beispielsweise ca. 15.500l Wasser erforderlich. Im Vergleich dazu beträgt der durchschnittliche direkte Wasserverbrauch pro Person in Deutschland ca. 127 Liter pro Tag. Für die Ernährung sind jedoch, je nach Ernährungsform (vegetarisch, fleischlich) 3000 bis 8000 Liter erforderlich.

Der Sojawahn

Sehr guter Artikel von Benedikt Haerlin (hat am Weltagrarbericht mitgearbeitet) in der aktuellen Schrot & Korn über die Zusammenhänge von Soja-Produktion, -Importen und der ökologischen Auswirkungen der Nutzung als Tierfutter: ‚Europa braucht Eiweiß für seine Tierfabriken‘

artikel

Forderungen des Netzwerks ‚Bauernhöfe statt Agrarfabriken‘

‚Bauernhöfe statt Agrarfabriken‘ ist ein Netzwerk aus Bauern-, Tier- und Umweltschutzverbänden, Bürgerinitiativen und Kirchen.

Ihre zentralen Forderungen:

– Die Privilegien industrieller Tierhaltung sind abzuschaffen.
– Die Beteiligungsrechte der Öffentlichkeit bei Genehmi- gungsverfahren sind zu stärken.
– Der Klima- und Tierschutz ist durch höhere Standards in der Tierhaltung zu verbessern.
– Erforderlich ist ein Klage- recht für Tierschutzverbände.
– Eine verbindliche Kennzeichnung der Tierhaltungsform auf Fleisch- und Milchprodukten ist einzuführen.
– Agrarsubventionen sind nur für höhere Standards im Tier- und Umweltschutz und für die handwerkliche und regio- nale Verarbeitung besonders nachhaltiger Qualitäten zu gewähren.
– Überproduktion und Exportsubventionen sind abzubauen.
– Faire Erzeugerpreise sind einzuführen.
– Erforderlich sind Eiweißstrategien zur Selbstversorgung mit heimischen Futtermitteln ohne Gentechnik [1].

Damit wäre die Agrarindustrie, wie sie heute existiert, nicht mehr möglich.

Quellen:
Bauernhöfe statt Agrarindustrie
‚Agrarindustrie macht einsam‘

siehe auch:
‚Wir haben es satt‘