Kochevent ‚So schmeckt Heimat‘ von Speisekomplott & esswahres

Herbstliche, heimische Feldfrüchte spielten die Hauptrolle beim Kochkurs ‚Wurzeln & Rüben‘ aus der Reihe ‚So schmeckt Heimat‘ von Speisekomplott und esswahres in Köln.

Schon beim Eintritt in die schöne location ‚363‘ in Sülz begrüssten uns die tollen Knollen in rustikalen Körben.

IMG_4485

Bei einem Gläschen Sekt erzählten uns die beiden Ernährungs-Coaches Friederike Woydich und Stefanie Kleiner einiges über Anbau, Inhaltsstoffe und Verarbeitungsmöglichkeiten.

   

Und Rüben, Wurzeln und Knollen haben uns überzeugt, mit gutem Geschmack und tollem Aussehen:

IMG_0045

Zusammen mit den beiden Kochtrainerinnen bereiteten die 10 TeilnehmerInnen des Kochkurses erstaunlich leckere Speisen aus Wurzeln & Co. zu. Wer hätte das gedacht? 😊 Da geht was.

Titel und Hintergrund von „So schmeckt Heimat“ spiegeln sehr schön die Einstellung der Veranstalterinnen zum Kochen wieder: gesunde und bekömmliche Küche mit frischen, saisonalen Produkten aus der Region. Das hat mir besonders gefallen. Gute Ernährung scheint eine Herzensangelegenheit der beiden zu sein.

Die Räume im 363 sind perfekt für ein Kochevent. Genügend Raum zum kochen, aber auch um nachher nett zusammen zu sitzen und die Köstlichkeiten zu verspeisen. Und außerdem mit schönem Blick in den Garten. Hier fühlt man sich wohl.

IMG_0051

Beim Kochen bekamen wir immer wieder Tipps von den beiden – wie koche ich rote Linsen, ohne dass sie zerfallen, wie würze ich richtig, wie frittiere ich rote Beeten, wie Wiege ich das Messer beim schneiden …. Jeder Teilnehmer konnte sich aussuchen, was er/sie zubereiten wollte. So war der Kurs für Kochanfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.

Als erste Vorspeise noch während des Kochens, gab es ein cremiges Süppchen aus Wurzelpetersilie – für die Veganer mit Hafersahne – mit dekorativen Rote Beete Chips  #yummy

IMG_0043

Danach hobelten, marinierten, backten, kochten, panierten, frittierten und brieten wir die tollen Knollen und konnten uns nachher bei einem Glas Wein am Ergebnis erfreuen:

Rote Beete Carpaccio mit karamellisierten Walnüssen, gemischte Gemüsen vom Blech mit einer Erdnuss-Miso-Creme, Sellerieschnitzel, frittierte Kohlrabi-Blätter, arabischer Möhren-Linsensalat, marnierte Beeten auf Salat und für die Nichtvegetarierer gebackenen Lachs (der allerdings passte nicht so ganz zu den ansonsten regionalen und saisonalen Produkten).

 

Als krönenden Abschluss durften wir eine luftig-leckere Schokomus und vegane Apfelrosen mit Marzipan genießen – ganz ohne Knollen 😋

 

Fazit: Die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen. Es war ein stimmiges Konzept in schöner location, gut ausgewählten Gerichten, netten TeilnehmerInnen und toller Anleitung der Trainerinnen. #SehrEmpfehlenswert

Besonders den Schwerpunkt auf Regionalität und saisonalen Produkten dieser Reihe fand ich gut und würde mir mehr davon wünschen. Dazu passte auch sehr gut ein kleiner Vortrag von Katharina Schwartz von Food-Assembly Ehrenfeld, die uns sehr anschaulich das System ‚Food-Assembly‚ erklärte. Dabei geht es um den Direktvertrieb von regionalen Produkten lokaler Bauern mit dem Motto ‚Geben Sie einmal pro Woche ihrem Bauern die Hand‘. Das Besondere daran ist, dass jeder eine solche Food-Assembly organisieren kann und dabei von der Organisation unterstützt wird. Hier könnt ihr mehr dazu lesen.

Hier und hier findet ihr weitere Veranstaltungen von Speisekomplott und kochwahres.

Heimat schmeckt definitiv gut.

Werbeanzeigen

Zucchino ‚der Kürbis in grün‘ – kleine Rezeptesammlung 

In rasender Geschwindigkeit wachsen gerade die Zucchini im Garten. Damit lassen sich viele leckere Gerichte zubereiten. Hier findet ihr meine liebsten Rezepte. 

Die einfachste Variante sind gebratene Zucchini-Scheiben mit Kräutern:

  

Dafür die Zucchino in ca. 1cm dicke Scheiben schneiden, in Olivenöl mit Kräutern, die der Garten gerade hergibt (heute: Salbei, Rosmarin, Majoran) anbraten. Am Ende mit buntem Pfeffer würzen und salzen. Quick & Easy 

Und dieses köstliche Gericht haben wir im Urlaub im Kleinwalsertal, im Oswalda-Hus genossen: 

  
Das genaue Rezept habe ich nicht, aber es sind gegrillte Zucchini-Scheiben mit Avocado-Paprika-Creme zu Türmen aufgeschichtet. Das war super lecker, sieht toll aus und ist ein wunderbares Sommergericht.
Im vorletzten Jahr habe ich Zucchini-Rösti mit einer samtigen Paprika-Sauce gemacht. Leckeres für die Alltagsküche:

 

Seit Attila wissen wir natürlich alle, dass man aus Zucchini auch Spaghetti machen kann. Das geht super schnell, weil die Zucchini-Spaghetti nicht gekocht, sondern nur kurz in der Sauce erwärmt werden

  
Die Zucchini-Carbonara haben wir im Riezler-Hof im Kleinwalsertal gegessen. Wir waren begeistert, dass es dort angeboten wurde – respekt! Das Rezept ist oben verlinkt. 

Zucchini-Pfanne mit veganem Käse ‚Vegi-Belle‘ – schnell gemacht und lecker:

  

Und eine gefüllte Zucchini darf natürlich auch nicht fehlen. Statt Soja-Granulat kann auch Bulgur oder Reis verwendet werden. 

  

Im Rahmen einer Nachhaltigkeitsaktion, bei der möglichst viele Lebensmittel aus der Region kommen sollten, ist dieser  ‚Regio-Salat‚ ebenfalls mit Zucchini entstanden. 

Und der Klassiker zum Schluss: Gemüsepfanne, hier mit Dinkel 

  

Mit diesen Rezepten sollten sich schonmal einige Zucchini erledigen lassen 😉. 

Welches sind Eure Lieblingsrezepte? 

Regio Lunch at it’s best #vegan #FS_NC14

Seit dem die Regio-Challenge läuft, lammentieren wir Teilnehmer über den fehlenden Kaffee 🙂 Der ist in der Tat so gar nicht regional zu bekommen, da beißt die Maus keinen Faden ab. Beim Essen tun wir uns da schon leichter.

Aus dem was es gerade im Garten und auf den regionalen Feldern gibt, etwas leckeres zaubern, ist eigentlich recht einfach. Bei Obst und Gemüse auch kein Problem, aber wo kommen Hülsenfrüchte, Ölsaaten, Getreide, Öle, Nüsse, und Gewürze her und was davon kann man regional bekommen? Das ist oft gar nicht so leicht zu erkennen. Oftmals, so wie bei Getreide, gibt es lediglich die Angabe aus EU oder Nicht-EU Landwirtschaft. Das hilft, wenn man sich regional versorgen will, nicht wirklich weiter.

Ich habe mich heute ins Zeug gelegt, so viel wie möglich aus direkten Umfeld in unserem Mittagessen zu verarbeiten und heraus gekommen ist ein Salat mit marinierten und gebackenen Rote Beeten & Zucchini mit geschmorten Frühlingszwiebeln und Heidelbeeren. Sehr lecker.

20140705-184332-67412109.jpg

Herkunft:
– Salat, Ruccola, Kräuter, Rote Beete, Frühlingszwiebeln, Heidelbeeren: aus dem eigenen Garten (Zucchini ist noch zu klein)
– Zucchini aus der direkten Umgebung, Ida Regio-Kiste
– Walnussöl, Himbeeressig aus Deutschland
– Salz (Bad Reichenhall), Pfeffer (Sri Lanka)! > was gibt es für eine Pfefferalternative??

Was noch schön gewesen wäre: geröstete Nüsse, z.B. Walnüsse aus Deutschland

Hier habe ich auch schon ein paar Einkaufsquellen für regionale Versorgung gesammelt.