Tempeh der Vielseitige

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Obwohl er in Indonesien zur Alltagsküche gehört, kennt man Tempeh in der westlichen Welt außerhalb der veganen Küche immer noch kaum. Dabei ist er gut zubereitet sehr lecker, eiweißreich, vollwertig und reich an Vitaminen und Mineralstoffen – ein tolles, vielseitig verwendbares Produkt mit einer festen Konsistenz und leicht nussigem Geschmack.

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tempeh läßt sich kochen, dünsten, braten, frittieren oder glasieren.

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Tempeh ist ein fermentiertes Produkt aus Sojabohnen und einem Edelschimmelpilz. Es wird in Indonesien in tausenden kleineren und größeren Betrieben hergestellt.

Ich habe Tempeh bisher in einem Orangen- oder Rotwein-basierten Sud gekocht und dann in der Pfanne glasiert, wie z.B. dieser ‚glasierte Tempeh in Orangensauce‘ oder das ‚Tempeh mit Mandelkruste‘ aus dem Kochbuch ‚Le mano verde‘ (sehr zu empfehlen für die besondere vegane Küche)

Heute habe ich ihn nur in einer Marinade aus Orangen-Apfelsaft mit etwas Ketchup und Soja-Sauce mariniert und dann in der Pfanne gebraten. So bleibt er etwas fester, als vorgekocht. Mir persönlich schmeckt die vorgekochte Variante etwas besser. Das ist eine Frage der Konsistenz und der Sud dringt beim Kochen in den Tempeh ein, gibt ihm also auch innen mehr Geschmack. Wir haben den Tempeh heute mit Pilzrisotto und gebratenen Pilzen gegessen. Super wäre noch eine Orangensauce dazu gewesen. (dazu hat heute die Zeit leider nicht gereicht)

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Weitere Infos und Rezepte findet ihr hier und hier
Und hier viele anregende Bilder zum nachkochen.

Versucht Tempeh auch mal, es lohnt sich 🙂

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Glasierter Tempeh in Orangensauce

20121125-110732.jpg Tempeh sah für mich erst einmal nicht sehr verheißungsvoll aus. Seit ich es aber probiert habe, bin ich ein Fan davon. Es hat eine gute Konsistenz, ist fester als Tofu und nicht so gummiartig, wie manch ein Seitan Gericht.

Für den glasierten Tempeh habe ich daraus Medallions geschnitten und diese ca. 20 Minuten in ca. 400 ml Orangensaft und 2 EL Sojasauce leicht geköchelt.

20121125-110943.jpg Diese dann aus dem Topf genommen und vorsichtig abgetupft.

Danach habe ich die Medallions in Rapsöl langsam in der Pfanne gebraten, bis sie leicht gebräunt waren. Nun wurde je 1-2 EL Ketjap Manis und Ketjap Asin dazugegeben und ein 2 cm großes Stüch Ingwer darüber gerieben. Die Medallions mehrmals wenden und bei mittlerer Temperatur glasieren.

20121125-093759.jpg Für die Orangensauce habe ich den Kochsud mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und mit ein paar Cranberries weiter eingekocht. Am Ende habe ich die Sauce pürriert und mit Johannesbrotkern-Mehl leicht angedickt.

Mit den Cranberries ist die Sauce sehr fruchtig. Beim nächsten Mal werde ich Maronen in der Sauce mitkochen, dann wird die Sauce etwas nussig – wird etwas winterlicher.

Yummy yummy – das ist lecker