‚vegane Ernährung?‘ – ‚Was kannst du denn da noch essen?‘

eine Menge – und das super lecker, gesund, umweltfreundlich und tierleidfrei:

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Frühstück

  • Brot-Aufstriche z.B. von Zwergenwiese (mein favorite: Bruschesto) oder Allos (am besten: Grüne Pfefferpastete)
  • Haselnuss-Creme: Hazelnut Chocoreale
  • ‚wie Frischkäse von‘ Heirler
  • ‚wie Fleischwurst‘ von Heirler

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  • Marmeladen
  • vegane Butter: Alsan
  • Rührtofu
  • Smoothies
  • Müsli
  • Hirsebrei mit Früchten
  • Frischkornbrei
  • Brot
  • Cappucino mit Sojamilch – bei uns: Provamel und Alpro-Soja
  • Sojaghurt – bei uns: Alpro und Provamel
  • Obst
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    Warme Speisen:

    Es gibt mittlerweile viele super tolle vegane Rezepte und Kochideen. Schaut euch auf den kreativen, veganen Kochblogs um. Einige Rezepte findet ihr auch auf meinem Blog.

    Ich verwende folgende Produkte beim veganen Kochen:

  • Pasta, Kartoffeln, Reis
  • Bulgur, Hirse, Grünkern
  • Linsen aller Art, Bohnen, Kichererbsen, Couscous
  • Gemüse jeder Art
  • Obst
  • Salate
  • Nüsse, Kerne, Sesam, Mandeln
  • getr. Datteln, Aprikosen
  • Tofu (geräuchert, Natur, Seidentofu)
  • Seitan (aus Weizen)
  • Tempeh
  • Soja- und Weizeneiweiss-Schnetzel (Trockenprodukt, wird eingeweicht)
  • Burger und Schnitzel (Fertigprodukt) – Wenn’s mal schnell gehn muss.
    Unsere favorites: Veggie-Life: ‚Fanburger‘, Heirler: ‚wie Frikadelle‘, ‚wie Schnitzel‘ oder ‚Nuggets‘

  • Fette: Pflanzenöle, vegane Butter (Alsan), Kokosfett
  • Würzen (zusätzlich zu den normalen Gewürzen und Kräutern) Hefeflocken (von Erntesegen), Gomasio, scharfe Würzsauce, Kräuterwürzsauce (Erntesegen), Hefepaste
  • Sojasahne, Sojamilch, Hafermilch, Kokosmilch
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    Backen:

    Zum Backen verwende ich:

  • Alsan statt Butter
  • Sojamilch und Sojasahne statt Milch und Sahne
  • die auch im Supermarkt erhältliche Soja-Sahne lässt sich nicht aufschlagen.
    Es gibt Sprühsahne und Sahne zum selbst aufschlagen von Soyatoo

  • Rohrohrzucker
  • Eiersatz von 3Pauli (Reformhaus) oder pro Ei 1 EL Sojamehl mit etwas Wasser verrührt
  • Weizenmehl, Vollkorn und 505er
  • Dinkelmehl
  • Amaranth
  • Leinsamen
  • Nüsse, Mandeln, Kokosflocken
  • Schokolade 70%
  • Erdnussbutter
  • Kokosfett
  • Alsan (vegane Butter)
  • Rapsöl
  • Gewürze
  • Kokosflocken
  • Agavendicksaft
  • neu entdeckt: Stevia (Zuckerersatz)
  • Karamelsirup
  • Ahornsirup
  • und sonstige übliche Backzutaten
  • Einkaufsquellen:

  • Biosupermärkte (besonders gutes veganes Angebot bei basic)
  • vegane Supermärkte (in Köln: ‚Goldene Zeiten‘ am Barbarossaplatz)
  • Reformhäuser
  • dm
  • Supermärkte und Diskounter führen mittlerweile auch einige Sojaprodukte und Aufstriche)
  • Onlineshops: Viana, Vegan Wonderworld, Veganic.de und einige mehr
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    Tierische Fallen

    Brot backen mit Schlachtfett, Brezeln mit Schweinefett zum Glänzen bringen, Wein mit Gelatine und Fischblase klären …. weniger bekannte Fallen für VeganerInnen:

    Artikel

    Neid, Neid ….. Bonner haben ‚Cassius-Garten‘

    Ich war gestern im Cassius-Garten in Bonn. Das ist ein tolles vegetarisch-veganes Vollwert-Restaurant mit angeschlossenem Café und Konditorei. Es ist zwar ein Selbstbedienungslokal, ist aber trotzdem schön gestaltet und gemütlich. Die Essensauswahl ist sehr umfangreich von einem großen Vorspeisen und Salatbuffet, über Suppen, Kartoffel-, Nudel-,Reis-, Gemüse- und Getreidegerichte, diverseste Burger und Saucen. Außerdem gibt es frisch gepresste Säfte und im Café eine außergewöhnliche Auswahl von vegetarischen und veganen Kreationen.

    Die köstlich aussehenden veganen ‚Kuchen im Glas‘ kann man auch im Online Shop bestellen.

    Cassius Garten bietet ebenfalls ein Catering

    Alles in allem ein toller Laden und ich als Kölnerin beneide die Bonner darum. Aber hierher komme ich bestimmt öfter.

    Warum vegan? Verzicht auf tierliche Nahrungsmittel?

    Geht das überhaupt? Bekommt man dadurch nicht Mangelerscheinungen? Warum sollte man sich überhaupt vegetarisch oder vegan ernähren? Das schmeckt doch gar nicht, so ohne Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte! Da geht ja jeder Genuß verloren!

    So habe ich lange Zeit auch gedacht. Als ich mehr über die Bedingungen in der Massentierhaltung las, habe ich mich damit beruhigt, dass ich ja schließlich Bioprodukte kaufe und damit auf der sicheren Seite bin.

    Dann fing ich an – angestoßen durch Karen Duwes Buch ‚Anständig essen‘ – auch die weiteren Aspekte der Produktion tierlicher Nahrungsmittel zu betrachten. Was hat meine Latte Macchiato oder mein Steak, mein Stück Käse mit den Hungernden der Welt oder mit der Klimaerwärmung zu tun? Ich musste feststellen: sehr viel.

    Die industrielle Fleisch- und Milchproduktion verursacht inzwischen lt. FAO Studie etwa ein Fünftel der weltweiten Treibhausgase und damit mehr als der gesamte Verkehr. Siehe auch diesen WWF Bericht. Da die Studie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen eher vorsichtige Schätzungen beinhaltet ist ggfs. von einem noch höheren Wert auszugehen.

    Große Teile der weltweiten Getreideproduktion werden an ‚Nutztiere‘ verfüttert. FAO und das Worldwatch Institute geben hier weltweit 35% und für die Industrienationen 75% an. 80% der weltweit landwirtschaftlich genutzten Flächen werden durch die Viehzucht beansprucht, dabei stellen tierische Nahrungsmittel lediglich ca. 17% der weltweiten Ernährung.

    Für die Produktion von 1 kg Rindfleisch sind ca. 15.000 Liter Wasser und 10-15 kg Getreide notwendig. Wie sicht diese hohen Zahlen ergeben siehe ebenfalls vorgenannter Bericht des WWF.

    Zusammengefasst werden durch den ‚Veredelungsprozess‘ der industriellen Fleischproduktion große Landflächen belegt, große Mengen Treibhausgase und Äquivalente verursacht, große Mengen an Getreide eingesetzt, Tiere in unzumutbarer Form gehalten um balststoffreiche, fettarme, cholesterinfreie und nährstoffreiche Nahrungsmittel an die Tiere zu verfüttern um damit eher ungesundes, fett- und cholesterinhaltiges Fleisch zu erzeugen. Klingt bizarr.

    Mein Ausgangspunkt war die Massentierhaltung. Je mehr ich dazu gelesen habe, desto trauriger wurde ich. Wie können wir als mitfühlende Menschen einem anderen Lebewesen nur so etwas antun. Die Fleischproduktion müsste uns als Gesellschaft beschämen und empören.

    Das tut sie aber offensichtlich nicht. Jeder von uns hat bereits Berichte über Tiertransporte, enge Ställe oder Käfighaltung gesehen. Ich glaube allerdings, das ganze Grauen ist dem Verbraucher nicht bewusst. Betäubungslose Verstümmelungen etwa bei Schweinen das Entfernen der Hoden, das Abknipsen der Schwänze und das Abschleifen der Zähne, bei Geflügel das Kürzen der Schnäbel, Verätzungen der Lungen durch das Leben auf den eigenen Fäkalien oder ein überwiegendes Leben in körpergroßen Käfigen (Kastenstandshaltung bei Sauen) – die Liste könnte noch weiter fortgesetzt werden – das alles sind keine Ausnahmen – es ist überwiegend die Regel in der industriellen Fleischproduktion.

    Die Lobby der Fleisch- und Milchproduzierenden Industrie tut einiges dafür, das Bild vom gesunden Lebensmittel Milch, Fleisch und Ei, produziert auf grünen Wiesen und Bauerhöfen, was wir alle in uns haben, aufrecht zu erhalten. Leider findet das durch zunehmenden Preis- und Leistungsdruck nicht einmehr mehr in der ökologischen Landwirtschaft statt.

    Die Eingangsfrage beantwortet sich für mich nun von selbst. Ich möchte nicht mehr länger für all diese Umstände mitverantwortlich sein. Ich ernähre mich vegan. Es ist überraschend einfach. Siehe auch weitere Artikel, Informationen und Rezepte auf meinem Blog ‚Go Veggie – Go green‘.

    Diese Entscheidung wird in die Liste der ‚guten Lebens-Entscheidungen‘ aufgenommen. Welchen Platz sie dort einnimmt, muss ich noch entscheiden 🙂

    Andrea Spang
    Köln, Januar 2012

    Kochtagebuch 2012

    16.01.: Grünkernbolognese mit Pasta
    17.01.: Sojaschnitzel, Kartoffelpüree, Sauerkraut
    18.01.: Kokosmöhren mit Reis
    21.01.: Broccoli mit Dukkah (Kirchererbsen-Mandel-Gewürzmuß), Pasta mit Gemüse
    22.01.: Sojaschnitzel, Rosmarin-Kartoffeln, Bohnengemüse
    23.01.: Reis und Broccolipfanne in Sojacreme, Chilli-Nusssauce
    24.01.: Pasta mit gebratenem Gemüse
    30.01.: Marinierter Tofu in Sesam mit Chillisaucen und Linsenmuss
    31.01.: Kartoffel-Broccoli-Suppe mit Sojacreme
    02.02.: Veggie-Döner bei Signor Verde – köstlich
    03.02.: Spaghetti-Zucchini-Nest in Soja-Safran-Sahne
    04.02.: meine erstes veganes Essen für (nichtveg. Freunde): Möhren-Mango-Suppe, Marinierter Tofu mit Ruccola, Spaghetti mit Linsenpilzragout in Safransauce, gegrillte Ananasspieße.
    05.02.: Asia Kokos-Gemüsepfanne mit Reis
    07.02.: Kartoffel-Broccoli Suppe mit Aramealgen

    ‚Anständig‘ Essen gehen in Köln

    Kölner Restaurants mit veganem und vegetarischem Angebot

    • ‚Feinsinn‘: viele Produkte aus Ökologischer Landwirtschaft z.B. Vollkorn-Burger, diverse vegetarische Gerichte
    • Signor Verde, veganes Bistro, Kaffeebar, nähe Neumarkt. Leckere Bageuttes und Latte Macchiato mit Sojamilch – hat mich als passionierte Kaffee-Trinkerin absolut überzeugt. Donnerstahs gibts einen super leckeren Veggie-Döner
    • Well Being: Veganes vietnamesisches Restaurant: super leckere asiatische Gerichte
    • Govindam
    • Grünlilie in Sülz: http://www.ksta.de/html/artikel/11497
    • Osho’s place
    • ‚Guten Abend‘: Bio-Restaurant, alle Produkte aus ökologischer Landwirtschaft, viele vegetarische Gerichte, es gibt auch Bio-Fleischgerichte

    Wenn ihr weitere Restaurants mit Bio-Produkten im Angebot kennt, bitte mailen an: yelliorange(at)me.com